Wer jünger aussieht, ist gesünder


Augen, Ohren, Knochen fitter
Wer jünger aussieht, ist gesünder
ShotPrime Studio/shutterstock.com

Menschen, die jünger aussehen, als sie an Jahren zählen, sind auch gesundheitlich Glückskinder. Denn sie leiden offenbar seltener an altersbedingten Erkrankungen und sind länger geistig fit.

Natürlich jung geblieben

Jugend steht für Attraktivität und Gesundheit. Kein Wunder, dass viele Menschen einiges dafür (aus)geben, um jünger auszusehen. Eine künstliche Verjüngung hält den Lauf der Zeit jedoch nur äußerlich und meist zeitlich höchst begrenzt auf.

Anders ist das bei den Menschen, denen man ihr fortgeschrittenes Alter von Natur aus nicht ansieht. Sie dürfen sich nicht nur über eine höhere Attraktivität freuen. Sie sind auch gesünder als ihre Altersgenoss*innen mit altersentsprechendem Aussehen.

Risiko für Osteoporse und Hörverlust sinkt

Das ist zumindest das Ergebnis einer holländischen Untersuchung. Dabei schätzte ein Team anhand von Gesichtsfotos das Alter von 2700, durchschnittlich 66 Jahre alten Personen. Dann wurde die Differenz zum jeweiligen wahren Alter berechnet und dem Gesundheitszustand gegenübergestellt.

Männer und Frauen, die fünf Jahre jünger als ihr tatsächliches Alter aussahen, hatten ein um 24% niedrigeres Risiko für Osteoporose und ein um 15% geringeres Risiko für eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Außerdem litten sie seltener an Hörverlusten oder grauem Star.

Zudem war es mit ihren kognitiven Fährigkeiten besser bestellt als bei denjenigen, deren Gesicht so alt aussah wie sie tatsächlich an Jahren zählten, schreiben die Forschenden. Keinen Zusammenhang gab es zwischen einem jüngeren Aussehen und Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen.

Faltenbildung spiegelt Telomere

Offenbar hängen kognitive Gesundheit und altersbedingte Erkrankungen mit dem Erscheinungsbild des Gesichts zusammen. Als Ursache vermuten die Autor*innen, dass vermehrt sichtbare Falten mit einer kürzeren Telomerlänge verbunden sind. Telomere sind die Schutzkappen am Ende der Chromosomen, die mit dem Altern immer kürzer werden und damit das biologische Alter spiegeln.

Quelle: SpringerMedizin

News

Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung
Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung

Bringt das was?

Für Menschen mit Diabetes ist es heutzutage normal: die kontinuierliche Messung des eigenen Blutzuckers. Doch ist die Methode auch für Gesunde sinnvoll?   mehr

Ständig Infekte beim Kita-Kind …
Ständig Infekte beim Kita-Kind …

Wie viele sind normal?

Ein bisschen nervig ist es schon: Kaum kommt das Kind in die Kita, geht es los mit den Infekten. Doch wie viele Infekte sind normal – und kann man etwas dagegen tun?   mehr

Rauchen verschlimmert Basedow
Rauchen verschlimmert Basedow

Weg mit der Fluppe!

Menschen mit einem Morbus Basedow müssen im Alltag auf einige Dinge achten. Dazu gehört, mit dem Rauchen aufzuhören – denn Nikotin verschlimmert die Erkrankung. Das gilt besonders für die Augenbeteiligung.   mehr

Menstruationstasse statt Tampons?
Menstruationstasse statt Tampons?

Weniger Kosten, weniger Müll

Menstruationstassen sind praktisch: Sie bieten den gleichen Schutz wie Binden oder Tampons, verursachen weniger Müll und sind auch noch billiger als herkömmliche Hygieneprodukte. Doch wie sieht es mit der medizinischen Sicherheit aus?   mehr

Ingwer für das Immunsystem
Ingwer für das Immunsystem

Stimulation der weißen Blutkörperchen

Ob in Getränken oder Speisen: Ingwer hat sich in der deutschen Küche einen festen Platz erobert. Die scharfe Knolle schmeckt aber nicht nur, sondern leistet auch als Heilpflanze gute Dienste – etwa indem sie das Immunsystem anregt.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im April

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Lorian Apotheke
Inhaberin Rejhane Zylfiu
Telefon 040/34 86 84 02
E-Mail info@lorianapotheke.de