Kleinkind in Oberschenkel impfen


Besser verträglich als im Arm
Kleinkind in Oberschenkel impfen

Impfungen in den Oberschenkel sind für Kleinkinder weniger schmerzhaft und führen seltener zu Hautreaktionen oder Juckreiz als Impfungen in den Arm. Zu diesem Ergebnis kam eine US-amerikanische Forschergruppe nach dem Auswerten einer Impfdatenbank.

Arm oder Bein

Die Medizinerin Lisa Jackson wertete die Daten einer Impfdatenbank aus, in der Informationen über 6 Millionen Impfungen bei 1,4 Millionen Kindern gespeichert sind. Die Impfungen erfolgten in einen Muskel des Oberarms oder Oberschenkels. Die kleinen Patienten waren zum Zeitpunkt der Injektionen zwischen einem und sechs Jahren alt. Die Medizinerin analysierte die Daten über Impfungen gegen Grippe, Hepatitis A sowie die  DTaP-Impfung, eine kombinierte Impfung gegen Diphterie, Tetanus und Keuchhusten.

Den Oberschenkel bevorzugen

Kinder zwischen einem und drei Jahren litten zu 88 Prozent seltener an einer Impfreaktion an der Einstichstelle, wenn sie die Injektion in den Oberschenkel bekamen statt in den Oberarm. Dieser Vorteil zeigte sich aber nur bei der DTaP-Impfung. Bei älteren Kindern wies die Oberschenkelimpfung keinen relevanten Vorteil auf.

Für Babys und Kleinkinder sind Einstiche in die Muskeln oft schmerzhaft. Auch deshalb sollten Kinderärzte den Oberschenkel bevorzugen, rät die Expertin. Seine Muskeln sind größer als die Muskeln des Oberarms. Das macht die Injektion in den Oberschenkel für Säuglinge und Kleinkinder erträglicher.

News

Mit Bewegung gegen Parkinson
Mit Bewegung gegen Parkinson

Gehen, Tanzen, Gewichte stemmen

Ohne Medikamente geht es nicht beim Morbus Parkinson. Die Erkrankten profitieren aber auch von nicht-medikamentösen Maßnahmen. So können sportliche Aktivitäten, aber auch Verfahren zum Stressabbau die Beschwerden häufig lindern.   mehr

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Mai

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Lorian Apotheke
Inhaberin Rejhane Zylfiu
Telefon 040/34 86 84 02
E-Mail info@lorianapotheke.de